Am 20.07.2011 gab es den Tag der offenen Türen am Luftwaffenschtützpunkt 71 Campia-Turzii (Luna) in Rumänien. Zum Glück war derzeit eine Einheit der USAF mit A-10 aus Spangdahlem für eine Übung mit der rumänischen Luftwaffe namens Dacian Thunder. Also bekam das Publikum nicht nur Kunstflug mit MiG-21 zu sehen, aber die A-10 flogen auch einen Einsatz mit Übungsmunition.
Die MiG-21 ist eine sehr alte Maschine, die als taktischer und Abfangjäger von der Sowjetunion eingesetzt wurde. Die von den rumänischen Luftstreitkräften durchgeführte Modernisierung im Zeitraum 1998-2002 hat mehr als 100 M, MF und UM Maschinen zu einem hohen technischen Standard gebracht, voll mit der NATO Infrastruktur und Doktrin kompatibel. Die weniger als 40 einsatzbereiten MiG-21 sind zur Zeit die einzigen Jäger im Einsatz der rumänischen Luftwaffe und können, im Gegensatz zu den deutschen Phantoms, noch einige Jahre von Spottern aus der ganzen Welt bewundert und geknipst werden.
Die erste Version ist die MiG-21 LanceR A, die für die Bekämpfung von Bodenzielen eingesetzt werden kann. Die grün-braune Tarnung ist das Hauptmerkmal von Außen.


Ein Teil der unterstützten Waffen ist hier gezeigt: Vympel R-73 (AA-11), Elbit Python 3, Matra R.550 Magic II, UB-32-57 mit S-5 57mm ungelenkten Luft-Boden-Raketen

Die MiG-21 LanceR B ist ein Zweisitzer mit Kampffähigkeit.



Die dritte Version ist die MiG-21 LanceR C, ein Jäger für Luftüberhochheit und Luftkampf. Es können keine Radar-Lenkwaffen benutzt werden, nur IR.


Im Cockpit sieht dieser Flieger sehr westlich und modern aus.

Dann gab es einige Überflüge, einer auch mit Flares!

Die Amerikaner mit ihren Fairchild A-10C Thunderbolt II










Rumänien entwickelte den Kampfhubschrauber IAR 330 Puma SOCAT auf Basis des französischen SA330L Puma Transporthubschraubers mit Waffensystemen von Elbit Systems aus Israel

Im Cockpit des Kampfhubschraubers

Der moderne Kampfhubtraktor!

Beste Grüße,
Horatiu
