das Forum ist scheinbar etwas überfordert, mit der Bilder Menge, deswegen jetzt gestückelt. Außerdem sehr ärgerlich, ich kann keine Videos einfügen

Vorweg, die Bilder sind teils mit meiner DSLR, teils mit dem Iphone gemacht, die DSLR Bilder sind alle mehr oder weniger bearbeitet, bei den Iphone Bildern sind nur manche bearbeitet, zB die, die durch die Auto-Scheibe Reflektionen oder Grünstich hatten.
Die Bilder sind chronologisch (so gut es ging) vermischt.
Wen es interessiert, hier findet ihr die DSLR Fotos:
www.flickr.com/photos/maxi-air/
Und hier die Iphone-Bilder:
www.flickr.com/photos/158618475@N07/
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Eigentlich zeige ich auch gerne Fotos vom Essen, ich hab mich aber hierbei dafür entschieden, nur Fotos vom Essen auf den Flügen zu zeigen, mit einer Ausnahme.
Gleiches gilt für Hotelzimmer. Die Namen sind soweit ersichtlich, wenn nicht sogar explizit im Text genannt, dass man das im Internet ganz leicht findet.
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Nach 2 Monaten Flugpause und viel Stress bis zu den Klausuren kam ein Urlaub gerade Recht. Wie im Vorjahr fiel die Wahl auf die USA, ungeachtet politischer Entwicklungen, bei diesem Besuch sollte allerdings Marana dabei sein, und es sollte ein Roadtrip werden.
Die Planungen mussten wir allerdings diverse Male übern Haufen werfen, bis klar war, wer nun wirklich wieviel Zeit hat und wann wir fliegen würden.
Endgültig waren wir nun zu dritt. Maurits, Daniel und ich.
Direkt nach meinen Klausuren ging es also Anfang Februar los.
Aufgrund der Flugbuchungen erfolgten An- und Abreise für uns drei dann getrennt. Meine zwei Mitreisenden entschieden sich aufgrund preislicher Anreize für eine Anreise über Stockholm nach San Francisco, meine Entscheidung fiel auf eine Verbindung über Los Angeles mit einem Tag zusätzlicher Reserve.
Morgens, um kurz nach 9 Uhr ging es mit D-AIUZ nach München. In Hamburg schien, im Gegensatz zu München, tatsächlich mal die Sonne. Vor Abflug in HAM hatte ich noch gar nicht so genau geschaut, erst in München fielen mir dann 4 unschöne Buchstaben auf der Boardkarte auf: "SSSS".
Secondary Security Screening Selection - kann im Zweifel ganz schön nervig werden, beim Abflug in Deutschland bedeutete es in meinem Fall zum handelte es sich nur um eine zweite, ausführlichere Runde in der speziellen USA Passagierkontrolle beim Zugang zu den USA Gates in München.
Nachdem diese Hürde genommen war (so sicher, dass das alles sein sollte, war ich mir zu dem Zeitpunkt aber noch nicht), boardete ich dann D-AIHV mit LH452 nach Los Angeles.
Reihe 11 ist, nach Reihe 7 meine zweite Wahl. der Blick geht weniger in die Triebwerke, als seitlich drauf, ohne Weitwinkel kann man in Reihe 11 aber mehr machen und Reihe 11 als Bulkhead Row hat den Vorteil eines größeren Fußraumes, welchen ich an sich sehr zu schätzen weiß.
Alles vorbereitet und so lassen sich dann auch 12h Flugzeit problemlos aushalten.

Vorab schonmal einen Blick aufs Menü:

Nachdem die Triebwerke liefen und wir losrollten kam eine Flugbegleiterin zu mir und beschwerte sich ziemlich unfreundlich über meine am Fenster befestigte GoPro, die stelle ein Sicherheitsrisiko da, nachdem Sie mir einen ziemlich genervten Vortrag gehalten hatte bot sie mir in einem Moment der Schwäche an, den Purser zu fragen, ich bat darum, und nach kurzer Zeit kam sie wieder, und überbrachte mir mürrisch die Nachricht, dass der Kollege das erlaubt hätte und da kein Risiko sehe.
Besagter Kollege kam dann auch nochmal vorbei und gab mir zur verstehen, dass ich so lange filmen könnte, wie ich wollte, solange ich keine Menschen filme.
Der Purser kam auch im Flug noch mehrfach vorbei und hat mich super informiert, auch über den Anflug, etc. Wunderbar, so geht Kundenservice und 5-Sterne.
Zum eigentlichen Service aber später mehr.
Beim Abflug

Hier der Take-Off, wer das Rollen auch noch sehen möchte, einfach auf Anfang schieben
https://youtu.be/IuMQTikLVj8?t=9m20s
Über den Wolken

Ähm... Moment! Halt! Ich wollte in die USA und nicht nach Asien!

Nachdem wir einen Bogen über Tschechien, Berlin, Kopenhagen und Oslo geflogen waren, sind wir doch noch in Richtung Grönland "abgebogen". Aufgrund meines akuten Schlafmangels in den vorangegangen Tagen machte ich es mir schon vor dem Essen bequem.

Die Vorspeise war sehr lecker.

Der Hauptgang war geschmacklich leider nur Mittelfeld.

Auf den Nachgang verzichtete ich, in Hoffnung auf wenigstens eine Stunde Schlaf, bevor wir das vorhergesagt wolkenfreie Grönland erreichen. Nach der Stunde wurde aber schnell klar, zu früh gefreut! Wir flogen so weit nördlich, dass es doch wieder dunkel wurde, so dunkel, dass man Fotos vergessen konnte, und so nördlich, wie keiner der Flüge aus den Vorwochen.
Über dem nördlichen Kanada hatten wir dann sozusagen einen Sonnenwiederaufgang ("SunReRise"?


Es wurde langsam wieder hell und man konnte die Landschaft begutachten




Nachdem wir in den US Luftraum eingeflogen waren kam zu erst Lake Tahoe in Sicht


Die in Nebel gehüllten Berge im Gegenlicht können sich auch sehen lassen. Man mag vermuten, da hätte ich übermäßig am Blau gedreht, dem ist aber nicht so


Was zu Essen gab es auch noch vor der Landung.

So, bald geschafft.

Zum Service kann man erwähnen, dass ich von einer unglaublich bemühten Flugbegleiterin betreut wurde. So oft wie mir nachgefüllt und nach Wünschen gefragt wurde, hatte ich das noch nicht erlebt. Alles aber sehr dezent und angenehm, definitiv 5 Sterne. Wennn der Sitz, und das Essen jetzt auch noch 5 Sterne wären, gäbe es nichts auszusetzen.
Die Flugbegleiterin war übrigens sehr ansehnlich, um das mal zu erwähnen.
Dann ging es in den Anflug auf Los Angeles.

Enge Kurve über der Innenstadt

Ja, auch ein so wundervoller A340 kann Kurven mit ordentlich bank-angle fliegen

Definitiv eins meiner Lieblingsbilder von dem Ausflug. Zwei wunderschöne RR Trent 500, kombiniert mit dem mega Flügel und das mit spannender Szenerie im Hintergrund

Noch ein paar Grad weiter in den Anflug gedreht, ist das Licht auf den Triebwerken noch besser, zu sehen, die Stadtplanung der meisten US-Städte. Alles schön gerade und rechtwinklig, zumindest annähernd, amerikanische Präzision halt


Na, was versteckt sich unter Engine Nb. 3? Richtig, der In-and-Out am LAX

Touch down, trotz 20 Minuten verspätetem Abflug erfolgte die Landung über eine halbe Stunde zu früh, zu dem Zeitpunkt war ich noch überaus gespannt, ob mich noch irgendeine Sonderbehandlung erwartet.

Hier Anflug und Landung in Video-Form, auch hier gilt, den Regler zurück schieben, wer den gesamten Anflug oder die volle Kurve sehen will

https://youtu.be/QWDZ-N4Izh0?t=6m50s
Nach ner Flughafenrundfahrt nähern wir uns dem Gate


Einreise erfolgte ohne Probleme, nach nichtmal 15 Minuten stand ich am Gepäckband und mein Gepäckstück wartete auf mich! Nimm das Hamburg! So macht man das!
Anschließend schnell mit Taxi zum Imperial Hill, die eine Stunde Licht noch mitnehmen.
Air New Zealand 77W

Delta 321

N781WN Southwest 73G "New Mexico"

Allegiant A319

Die klassische LAX Scenery mit nem Haufen Standard Traffic

Gerade ein paar Wochen alt - Jetblue A321 "Catch Mint if you can" - Jetblue's Mint Produkt muss ich unbedingt noch ausprobieren, man hört nur gutes!

Alaska (Skywest) E-jet

Die Sonne verschwindet im Dunst und ist Abends zu der Jahreszeit genau auf Bahnrichtung, auch schon bei diesem
Hawaiian 332 - N390HA

Anschließend ging es in ein kurzfristig und möglichst günstig gebuchtes Hotel, ein Motel6, sah auf den Bildern einigermaßen ansprechend aus, passiert mir aber definitiv kein zweites Mal. Die anderen Gäste, der generelle Eindruck vom Hotel, die Geruchskulisse, alles Dinge, die ich nicht nochmal brauche.
Wie auch immer, Ortszeit 19 Uhr (4 Uhr morgens in Deutschland) lag ich im Bett und dementsprechend 9 Stunden später, Ortszeit LA 4 Uhr klingelte der Wecker. Auf zum Airport, die erste Virgin America (VX1925) sollte mich nach San Francisco bringen.
Die gute Dame am Gate gab mir dann einen Platz am Notausgang, weil ich unbedingt ein Fenster auf der linken Seite wollte. Der Sitzabstand war dementsprechend noch großzügiger, als bei VX sowieso schon und da es die zweite OW-exit Reihe war, gab es dazu noch Recline. Lohnt sich für die 56 Flugminuten dann allerdings kaum.

Super angenehm und top ausgestattete Kabine

Auf der anderen Seite gesellte sich noch jemand ans Fenster, aber ansonsten blieb es in der Reihe leer.

Anschließend Safety Demo mit Stil - die meisten kennen das Video sicherlich, aber immer wieder cool, wenn das dann im Flieger losgeht.

https://www.youtube.com/watch?v=DtyfiPIHsIg
Danach rollten wir in Richtung Nord-Bahnen, eine der Süd-Bahn ist ja ein paar Monate gesperrt. Und wegen der Arrival-Situation in Frisco durften wir noch ne Viertelstunde mit laufenden Motoren auf nem Taxi-Way rumstehen.
Anschließend erfolgte der Take-Off
https://www.youtube.com/watch?v=7sVVUS4u1Fs


Die Map und Flight Information sind zumindest teilweise interaktiv und so kann man in der Karte umherzoomen, wie man mag




Dann kam auch schon der Service, Getränke gibts für jeden in der Eco, und Snacks für die Premium-Plätze, also die erste Reihe hinter der Business und die Exit-Rows... Damit ich die volle Auswahl gleich parat hatte, bat mich die Flugbegleiterin meinen Snack über den Bildschirm zu bestellen:


Wie beim Online-Shopping, erstmal alles zum Warenkorb hinzufügen, die Summe bleibt dann für die Snacks bei 0€


Wenige Sekunden später tauchte die Bestellung auf ihrem Tablet auf und sie reichte mir den ausgewählten Snack, dazu meine Standard-Getränkewahl, Orangensaft und Wasser mit Sprudel, auf Wunsch auch mit wenig Eis.

Schon gehts in den Anflug

GoPro auch wieder aktiv, ich hatte aber vergessen den Akku zu laden, demenstprechend hing sie an der Powerbank. Das Fenster in der OW-Exit-Door war aber leider massiv beschlagen.

https://youtu.be/-9tsl9WIX1g?t=8m17s
Nach der Landung an der Virgin Homebase schön unterm Tower geparkt.

Anschließend bin ich mit dem Hotel Shuttle ins Hotel und dort habe ich kurz nach 8 Ortszeit mal nach nem Zimmer gefragt. Man mag es kaum glauben, ich hätte direkt eins haben können, wollte aber eins in der obersten Etage mit Airport-View und musste dementsprechend noch aufs Cleaning warten.

Währenddessen hab ich mich an der Bucht, im Park gegenüber aufgehalten. Super Wetter und mit 22 Grad auch sehr angenehm. Besser als der graue Winter in Deutschland allemal!

Dann konnte ich gegen 09:30 Uhr schon unser Hotelzimmer beziehen. In Europa ist das ohne Aufpreis bei den meisten Hotels unvorstellbar, hier war das kein Problem. Auch Online-Bestellungen hatte das Hotel für mich angenommen.
Das ist doch mal ne Aussicht:

Leider lassen sich die Fenster nicht öffnen, was für einen Großteil unscharfer Bilder sorgte

Lange habe ich allerdings nicht auf dem Zimmer verweilt. Ich lief nach Milbrae rein, nach einem Mittag beim Mexikaner bin ich noch was einkaufen gegangen. Die Kollegen, mittlerweile an Board von D-AIHY, hatten sich Internet gegönnt und waren dementsprechend für Wünsche zum Frühstück erreichbar.
Tragen konnte ich die ganzen Einkäufte dann wirklich nicht mehr zurück, also schnell mit nem Uber zurück gefahren (immerhin 2 Kilometer).
Anschließend bin ich dann nochmal in den Park, das Licht war mittlerweile weit genug rum, um ein paar Inbounds zu fotografieren.
Der Bayfront Park


Leider zeigt sich auch am Abend dort überwiegend das Hitzeflimmern von seiner besten Seite und die meisten Fotos sind unbrauchbar, einzelne Fotos bleiben aber doch übrig:
Air France 77W und Southwest 73G

Delta 752 + Virgin 320

Air China Cargo 74F


Swiss 77W - HB-JNA - mit den Stickern hätt das etwas besser ausgesehen. So viel weiß....

Lufthansa 388

Vater und Sohn?

Auch Turkish ist mit 77W vertreten.

EK 388 + AS 739

Die United 77E hatte dann auch erst ab einer gewissen Höhe Licht. Die Berge reduzieren die Zeit, in der Licht auf den Fliegern ist, nämlich um weitere 20 Minuten.

Nachdem die Sonne dann sozusagen weg war, kam dieser WOW A321neo nach über 8h 40 Minuten Flugzeit aus KEF in SFO an. Respekt.

Dann war die Lampe aus und ich hab noch ein Stündchen vertrödelt, bis es dann zum Airport ging, die Kollegen abholen

Am Airport war ich ca. 15 Minuten nach Landung und ich musst auch nicht lange auf Maurits warten. Da bei der Einreise aber unterschieden wird, ob man mit dem Reisepass schon einmal im Land eingereist war, kamen die beiden getrennt und Daniel hatte es tatsächlich geschafft sich zu verlaufen und ist somit in einer ganz anderen, falschen Schlange gelandet. Die genauen Umstände sind bis heute unerklärlich und nicht nachvollziehbar.

Gepäck schnell ins Hotel gebracht, und dann geschaut, wo man denn gegen 23 Uhr noch was zu Essen bekommt. Wir sind dann also an dem Abend noch mit dem BART (Bay Area Rapid Transit) noch in die Stadt, wollten hoch angepriesene Pizza essen. Die Gegend in der sich das Lokal aber befand war nicht wirklich einladend, vor allem der Weg von der BART Station zum Lokal, so dass wir uns entschlossen nach der Pizza zur weiter entfernten Station zu laufen.
Kein Guter Start für uns, den Beiden hatte ich San Francisco als super Stadt angepriesen ... - Im Restaurant haben wir sogar noch einen versuchten Diebstahl aus der Trinkgeldkasse beobachten können. Soviel Action zu so später Stunde.
Am nächsten Morgen haben wir es entspannt angehen lassen. Vom Zimmer aus, beim Frühstück, gab es unter anderem diese Virgin America zu begutachten


Um den ersten Tag nicht ganz zu vertrödeln sind wir dann erstmal zum Airport, Positionen ausprobieren:


Ramp - Overview - sehr United-lastig




An sich aber nur Star Alliance an dem Terminal.



Doch nochmal nen Heavy ohne Erdkugel auf dem Tail




Die Guides waren bei der Positionsbeschreibung nicht immer ganz eindeutig. So fuhren wir zunächst mit dem Skytrain bis zur Endstation und schauten und das Mietwagenparkhaus an. Das war Positionstechnisch am Ende der Bahn gelegen und vllt nachts für Langszeitbelichtungen ganz interessant, aber für uns bei dem Flimmern und dem Winkel unbrauchbar.
Also eine Station zurück und auf ein anderes Parkhaus. Aus dem Skytrain war noch diese Tail-Line-Up möglich, ebenso ein zwischen Containern geparkter Skywest CRJ


Das zweite Parkhaus bot dann eine deutlich bessere Aussicht, hier wollten wir den Nachmittag bleiben.




Nach nur der einen Departure und nichtmal 15 Minuten kamen schon die Cops. Was haben wir falsch gemacht? Zwei Polizei-Autos mit je einem Polizisten standen plötzlich vor uns. Der erste kam auf uns zu und versicherte uns, er wüsste, was wir hier tun, und ihn würde das an sich auch nicht stören, da aber jemand "suspicious activity" berichtet hatte, müsse er uns hier verschäuschen.
Dem Gesichtsausdruck nach bestand da kein Verhandlungsspielraum, er wies uns aber darauf hin, dass wir dort seien dürften, wenn wir ne Genehmigung für Foto-Aufnahmen vom Airport hätten. Dass das nicht von Samstag Nachmittag auf Sonntag Morgen funktionierne würde war uns klar, so wollten wir die Genehmigung zumindest für unsere Tage in San Francisco vor der Abreise organsieren.
Also zurück zum Hotel, was nun? Also Innenstadt. Am frühen Nachmittag sind wir also mit nem Uber Richtung Stadt, und an der Powell Station erstmal noch in einen AT&T, einer von uns hatte ja noch keine US-SIM und Internet ist ja nun wirklich überlebensnotwendig. Man mag es kaum glauben, was bei Aldi an der Kasse in 30 Sekunden geht, bedarf hier Beratung und Wartezeit, ähnlich wie in einem Apple-Store hierzulande.
Nach über einer Stunde hatte Daniel auch endlich eine SIM Card, mittlerweile war es aber leider dunkel. Wir entschieden uns trotzdem den Abend in der Stadt zu nutzen, Cable Car fahren, Fishermans Wharf, etc. Dafür waren die Schlangen wenigstens kurz.

Cable Car fahren ist immer wieder ein Erlebnis. Erst zum Fishermans Wharf, da entlang spazieren, nach einem kleinen Shrimp-Snack auf den Pier 39, muss man ja mal gesehen haben. Anschließend mit dem Cable Car am anderen Ende zurück bis zur California Kreuzung, wo wir in das nächste Cable Car umstiegen.
Nach einem Besuch bei Trader Joes und der großen Trauer über einen Fehlenden Grill (es gab da sooooo tolles Fleisch) machten wir uns auf den Heimweg. Da das Muni Ticket nicht ganz billig ist, wollten wir mit der Light Rail zumindest soweit in Richtung Hotel fahren, wie möglich. Unter Light Rail hatte ich mir eher was wie ne Sbahn vorgestellt, es war aber ne Straßenbahn. So dauerte es etwas, bis wir an der Endstation waren, immerhin die Hälfte der Strecke zum Hotel. Von da an dann wieder mit einem Uber zurück.
Am nächsten Morgen war es leicht bewölkt, das hilft der Bildqualität nicht wirklich und die heiß begehrten Sonderlacken rollten auch nicht passend am Zimmer vorbei.



Das Flimmern macht es dann nicht mehr besser.

Zum Mittag klarte es auf und wir holten unseren Mietwagen ab. Versicherungen haben wir uns trotz aller Versuche nicht mehr aufquatschen lassen, über den ADAC war ja alles abgedeckt, aber wir entschieden uns für das Maut-Paket. Im Nachhinein ein über 100€ teurer Fehler, denn außer für die Golden Gate haben wir auf der ganzen Reise von 4500 km nicht einmal Maut zahlen müssen. In Florida im Vorjahr war das anders, dort sind wir täglich mehrfach durch Mautstellen durchgefahren.
Ein Chevy Malibu.

Nachdem alles eingepackt war fuhren wir in Richtung Süden, erstes Etappenziel: Pismo Beach - Auf dem Weg dahin via Highway 1 die Küste entlang. Unterwegs haben wir uns in einem Home-Depot noch eine große Kühlbox und Eis gekauft, damit unsere Getränke und unser Essen auch schön kalt bleiben.













Das ist wohlgemerkt der Pazifik, man mag es kaum glauben wie ruhig die Oberfläche ist ...









Nachdem die Sonne untergegangen war mussten wir einige Kilometer zurück fahren. Der Highway ist irgenwo, aber noch ca. 20 km weiter, als wir gekommen sind, gesperrt und es gibt keine nähere Umleitung, also ca ne Stunde in die falsche Richtung und dann über die schneller befahrbaren Straßen bis nach Pismo beach. Nach dem Abendessen bei Chilis ging es ins Hotel.
Das Cottage Inn by the Sea bot mit der perfekten Lage am nächsten Morgen auch noch eine tolle Aussicht. Auch ein Strand ist vorhanden.



Frühstück amerikanischer Art war sogar im Preis enthalten. Das inklusiv-Frühstück taugt aber nirgendwo etwas. Selfmade Frühstück ist da dann doch deutlich besser!
Zurück auf die Straße, nächstes Ziel: Los Angeles - ab hier wieder möglichst Küstennah.


Kleiner Mittags-Snack - "All others will be crushed and melted" - soviel Humor würde in Deutschland jeden gesetzlichen Rahmen sprengen

Irgendwann abends kamen wir dann in unserem Best Western Plus in Gardena an. Das Hotel war sehr neu und mit zwei großen Doppelbetten und Fenstern, die sich öffnen ließen, hat uns das sehr gut gefallen. Am ersten Abend war sowieso alles etwas diesig und bei unserer Ankunft schon dunkel.
Maurits ging es zu dem Zeitpunkt nicht so besonders, also sind wir verbleibenden zwei noch Einkaufen gefahren, haben dabei dann nach etwas zum Gurgeln, also gegen Halsschmerzen gesucht.
Der Mitarbeiterin der Pharma-Abteilung im Supermarkt zeigte ich dann die Inhaltsstoffe von einer Gurgellösung, die ich in Deutschland verwende, aber leider vergessen hatte. Sowas gäbe es nur auf Rezept. Leicht ironisch das Ganze. Es stehen starke Schmerzmittel zu Hauf und frei verkäuflich in den Regalen, aber was zum Gurgeln gabs nicht, nur Lutschtabletten ohne erkennbare Wirkung.
Wie dem auch sei, am nächsten morgen sind wir recht früh raus, ich wollte nochmal zu nem Outlet Store nördlich von Los Angeles, die anderen beiden setzte ich dementsprechend in Venice beach ab, mit dem Ziel, zum Santa Monica Pier zu laufen, dort sammelte ich sie ein paar Stunden später wieder ein.
Mir ging es zu dem Zeitpunkt dann auch nicht mehr so gut, Fieber stellte sich ein, und Hals und Nase wollten auch nicht mehr. Maurits und Daniel wollten aber fotografieren, schließlich passte das Wetter. So fuhren wir auf ein Parkhaus, wo ich im Auto sitzen bleiben konnte. Nur für "specials" wurde aufgestanden.
